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Reiseziel Hawaii

  
  © Astrid Dehnel / PIXELIO

Aloha!

Seit ihrer Entdeckung gilt die Inselgruppe als Ort der Träume und Sehnsüchte.
Mit den langen, einsamen Stränden, der rauen Vulkanlandschaft und den lawaspeienden Bergen, den blumenreichen Regenwäldern, dem tosenden Pazifik und der ungemein herzlichen Bevölkerung liegt die Realität sehr nah am Traumbild.



  Niihau - Die verbotene Insel
  Kauai - Die Garteninsel
  Oahu - Der Versammlungsplatz
  Molokai - Die freundliche Insel
  Lanai - Die Ananasinsel
  Kahoolawe - Die Zielinsel
  Maui - Die Talinsel
  Hawaii – Big Island
  


 Allgemeines

Hawaii liegt 3700 Kilometer westlich vom US-amerikanischen Festland mitten im Pazifik. Geografisch und kulturell gehört die Inselgruppe zu Polynesien, politisch zu den USA.


 Geographisches

Hawaii besteht aus acht großen Inseln und weiteren 129 kleineren Inseln und Atollen . Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs.

Die Hawaii-Vulkane gelten als die größten Vulkane der Welt. Der Mauna Kea ist mit einer Höhe von 4205 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Inselgruppe. Betrachtet man seine absolute Höhe, also von seiner Basis auf dem Meeresgrund bis zum Gipfel, ist er mit 10.205 Metern zudem der höchste Berg der Welt und fast 1200 Meter höher als der Mount Everest. Obwohl er das letzte Mal vor 4000 bis 6000 Jahren ausgebrochen ist, gilt er als schlafender Vulkan. Andere hawaiianische Vulkane sind aktiv.



© Klaus Brüheim / PIXELIO
 Klima

Hawaii liegt in den Äußeren Tropen. Entsprechend ist das Klima. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 26,6 °C.

Im Sommer, also von Mai bis Oktober, können bis zu 31 °C erreicht werden. Im Winter, von November bis April, nicht weniger als 19 Grad. Dank seiner Regenfälle ist Hawaii einer der grünsten Orte der Welt. Jeden Tag regnet es irgendwo auf den Inseln und häufig regnet es leicht und gleichzeitig scheint die Sonne. Wegen der steten Seebrisen treten Regen und Wolken immer nur zeitweilig auf und „verregnen“ nicht den ganzen Tag.

Die Ostküsten sind gewöhnlich die kühleren, nässeren und windigeren Gegenden und die Westküsten sind eher wärmer und trocken.

Das Meer hat eine Temperatur zwischen 22 und 26 °C.


 Geschichtliches

Vermutlich vor 1300-1800 Jahren kamen die ersten Polynesier aus dem Gebiet des heutigen Französisch-Polynesien nach Hawaii. Die Siedler brachten ein Gesellschaftssystem mit, das auf Feudalherrschaft basierte. Eine kleine Adelsklasse herrschte über das übrige Volk. Häuptling konnte werden, wer über den nötigen Stammbaum verfügte und Erstgeborener war. Allerdings mussten, um den Führungsanspruch geltend zu machen, wirtschaftliche Macht und Prestige hinzukommen. Dieses System war dermaßen kompliziert, dass es permanent zu wirtschaftlicher Konkurrenz und kriegerischen Auseinandersetzungen kam.
Die Häuptlinge hatten die Stellung von Königen und regierten die jeweiligen Inseln. Die Hawaiianer lebten in Großfamilien, die abgesehen von den zu erbringenden Feudalabgaben autark lebten.

Von zentrale Bedeutung in der hawaiianischen Kultur war die Religion, die zahlreiche Götter, Halbgötter und Tabus kannte. Den Göttern wurden Speisen, Tiere aber auch Menschen als Opfer gebracht. Mit einem Tabu belegt konnten bestimmte Orte, Speisen, Worte, Gegenstände oder andere Menschen sein. Das Übertreten eines Tabus wurde mit harten Strafen belegt.

Im Jahr 1768 entdeckt James Cook Hawaii für die moderne Welt und nennt sie nach dem englischen Lord Sandwich Sandwichinseln. Cooks Mannschaft treibt mit den Einheimischen Handel und schleppt Krankheiten, insbesondere Geschlechtkrankheiten, ein, die in den folgenden 80 Jahren 4/5 der Bevölkerung ausrotten werden.
Ein Jahr nach seinem ersten Besuch kommt James Cook erneut nach Hawaii, wird zunächst für einen Gott gehalten und schließlich nach einer Reihe von Missverständnissen getötet.

1810 gelingt Kamehameha I. nach blutigem Kampf die Einigung aller hawaiianischen Inseln zu einem Königreich. Er herrscht zehn Jahre und gilt als gütig. Seine Witwe öffnet das Land westlichen Einflüssen und schafft wesentliche Tabus ab.
In den folgenden Jahrzehnten wird das Land von Missionaren christianisiert und der amerikanische Einfluss nimmt kontinuierlich zu bis Hawaii schließlich 1884 von den USA annektiert.

Nach dem Angriff der Japaner auf den Flottenstützpunkt Pearl Habor auf Oahu am 7. Dezember 1941 treten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein. Für Hawaii bedeutet dies acht Jahre lang Kriegsrecht. Das gesamte hawaiianische Leben und die Bevölkerung stehen unter Kontrolle des Militärgouverneurs. Eine halbe Million US-Soldaten sind hier stationiert.

Hawaii wird 1959 der 50. US-Bundesstaat. Im selben Jahr landet erstmals ein Düsenflugzeug auf den Inseln und markiert den Beginn des Massentourismus, der 1980 erstmals den Zuckerrohr- und Ananasanbau als wichtigsten Wirtschaftsfaktor überholt. Heute kommen etwa 7 Millionen Touristen jedes Jahr nach Hawaii.


 Bevölkerung

Durch Einwanderung aus anderen Teilen der Südsee, China, Japan, Portugal und später stark aus den USA, wurden die Hawaiianer zu einer Minderheit in ihrem Land. Beim Volksentscheid 1959 stimmt dann auch eine Mehrheit für einen Beitritt zu den USA.

Von den heute 1,3 Millionen Einwohnern Hawaiis sind lediglich 6,6% „ursprüngliche“ Hawaiianer, 42% sind asiatischer und 24% europäischer Herkunft.



  Niihau - Die verbotene Insel
  Kauai - Die Garteninsel
  Oahu - Der Versammlungsplatz
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  Lanai - Die Ananasinsel
  Kahoolawe - Die Zielinsel
  Maui - Die Talinsel
  Hawaii – Big Island




Seiten Themen: Hawaii, Allgemein, Geschichte, Klima, Bevölkerung, Geografie




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